Zwar habe ich seit Mai ein paar Romane gelesen, aber ich kam nicht dazu, darüber zu schreiben. Jetzt habe ich einiges nachzuholen.
Von den ganzen Star Wars Filmen, die seit wenigen Jahren wieder ins Fandom regelrecht geworfen werden, freute ich mich auf "Rogue One" mehr, als auf die Sequel Trilogie. Eine eigene Geschichte - abseits der Hauptcharaktere Luke Skywalker, Leia Organa und Han Solo. Endlich mal etwas anderes. Enttäuscht wurde ich nicht. Zwar habe ich keinen richtigen Draht zur Hauptdarstellerin und irgendwie überzeugt sie mich nicht so richtig, trotzdem ist der Film bisher einer meiner Favoriten der ganzen Star Wars Filme.
Wer "Star Wars - Rogue One" gesehen hat weiß, dass Jyn Erso, die Heldin des Films, mit 8 Jahren ihre Eltern verlor. Hier ist die Geschichte, wie es mit ihr weiter ging, nachdem sie von Saw Gerrera gerettet wurde.
Wenn man selber Mutter ist, geht es einem doch ein wenig unter die Haut, wenn ein Kind plötzlich die Eltern verliert und sich dann quasi alleine zurechtfinden muss. Zumindest geht es mir so. Da das Buch allerdings eine recht lange Zeitspanne überbrückt, bekommt man keine besonders tiefen Einblicke in diese Zeit. Genauer gesagt erzählt die Autorin von Jyns Aufwachsen in Form von Rückblicken während ihrer Zeit im Gefängnis auf Wobani.
Entsprechend plätschert die Erzählung ein wenig vor sich hin. Nachdem die erste Zeit bei Saw Gerrera beschrieben wurde, gibt es eine Zeit wo man erfährt, wie sie sich als Teenager in seiner Organisation behauptete. Schließlich kommt man zu dem Zeitpunkt, als sie Saw Gerrera verließ und sie sich alleine durchs Leben schlagen musste.
Im Film erlebt man Jyn Erso als eine ziemlich gefühlsharte, skrupellose und abweisende junge Frau. Wie sie dazu geworden ist, bekommt man im Buch leider nicht so wirklich zu lesen. Da ist sie alles andere als skrupellos. Es ist lediglich ein kleiner Einblick, wieso sie weder das Imperium, noch die Rebellen mag und zum Teil, wie sie von Saw Gerrera ausgebildet wurde. Aber irgendwie scheint sie auch weiterhin doch ziemlich "behütet" aufzuwachsen und hat, neben ein paar Ausnahmen, ständig gute Leute um sich, die sich um sie kümmern. Das führt irgendwie nicht zu all den Anklagepunkten, die man ihr im Film vorwirft.
Entsprechend ist das Buch nicht wirklich ein Highlight. Es war ok, es zu lesen und irgendwie gehört es auf jeden Fall dazu. Aber eine packende Geschichte ist es nicht. Über den Punkt einer etwas oberflächlichen Erzählung ihrer Jugendjahre kommt es nicht hinweg.
Mittwoch, 8. August 2018
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