Mittwoch, 8. August 2018
Das Lied der Krähen
Seit einiger Zeit schaue ich vermehrt in den Buchhandlungen in der Fantasy Abteilung vorbei. Ebenso stöbere ich gerne online und überfliege Buchvorschläge und Rezensionen. So stolperte ich über den Roman "Das Lied der Krähen" von Leigh Bardugo, welches vor allem mit dem dunklen Cover und schwarz umrandeten Seiten sehr auffällig ist und sich dadurch von der Masse heraushebt.
Da die Rezensionen recht positiv sind, griff ich irgendwann ganz spontan in einer Buchhandlung zu. Wie bei der "Throne of Glass" Reihe war mir auch hier erst mal nicht bewusst, dass es sich um ein Buch für junge Erwachsene handelt. Ebenso wusste ich nicht, dass die vorherige "Grisha" Reihe der Autorin ebenso in dieser Welt spielt. Früher oder später werde ich mit Sicherheit einen besseren Überblick über die ganzen AutorInnen und Romane haben. Aber momentan ziehe ich es vor, so unvoreingenommen wie möglich an die Bücher heran zu gehen.
Gleich vorab: Das Buch hat mir gut gefallen. Interessant geschrieben, interessante Charaktere und eine spannende Geschichte. Es gibt nicht viel Vorgeplänkel - schon am Ende des ersten Kapitels geht es ordentlich los und man fragt sich, ob es Überlebende gibt. Ich muss zugeben, dass mir das Tempo in den ersten Kapiteln ein wenig zu schaffen machte. Bei den ganzen Kräften, Mächten, Personen und Reichen kann man schon mal den Überblick verlieren. Es könnte gut sein, dass es ein wenig einfacher ist, wenn man vorher die "Grisha" Reihe schon gelesen hat. Nach einer Weile kommt man aber gut rein und die Charaktere lernt man über Rückblicke, welche über das gesamte Buch verteilt sind, gut kennen.
Es ist eine düstere Welt. Kriege, Sklaven, Herrscher und Unterdrückte. Kriminelle und Slums inklusive. Und da geht es auch schon los. Geld regiert die Welt und bei einem speziellen Auftrag geht es um sehr viel Geld. Eine Truppe tut sich zusammen, um sich dieses zu sichern, auch wenn der Auftrag wohl unmöglich zu schaffen sein soll. Und von dieser Truppe handelt das Buch, die scheinbar einen gnadenlosen Anführer hat.
Wie gesagt ist das Buch spannend und sehr gut geschrieben. Zwar hat es auch ein paar kleinere Schwächen, aber die sind leicht zu verschmerzen. Die Durchführung des Auftrages ist ein wenig schnell erzählt, was den Schwierigkeitsgrad der ganzen Aktion nicht ganz glaubwürdig macht. Es ist jedoch trotzdem gut erzählt. Und der Cliffhanger am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung.
Das Einzige, was mir wirklich negativ aufgestoßen ist, ist das Alter der 6 Hauptcharaktere. Nun ja, von Alter kann man nicht so wirklich reden. Sie sind alle noch sehr jung, um die 17 Jahre alt (stellenweise mehr, oder weniger). Für die Erfahrung und das Können, was sie stellenweise an den Tag legen, empfinde ich sie einfach viel zu jung. Das, was sie leisten, erlebt haben, durchgemacht haben und letztendlich durchziehen, müssten sie meiner Ansicht nach ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben. Von der Geschichte her stellt man sich alle einfach etwas älter vor.
Ich freue mich jetzt erst mal auf die Fortsetzung, die nächsten Monat erscheinen soll. Ob ich diese gleich kaufen und lesen werde, weiß ich noch nicht. Es warten noch ein paar Bücher auf mich und ich muss noch über ein paar weitere schreiben, bis ich auf dem aktuellen Stand bin.
Offline isr es nass, wenn's regnet
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