Seit letztem Jahr bin ich auf Goodreads, wo ich meine Leselisten verwalte, mich über Bücher informiere, mich mit anderen Leuten austausche, bei Lesechallenges mit mache oder, wie in diesem Fall, mich bei einer Leserunde beteilige. Sprich: Man liest jeden Tag einen bestimmten Abschnitt eines Buches und bespricht diesen mit anderen Lesern, die bei der Leserunde dabei sind. Das hat mir dermaßen viel Spaß gemacht, dass ich mich jetzt schon auf die Nächste freue.
Leider hat mir (und den Anderen) das vorliegende Buch nicht so sehr Spaß gemacht, sodass ich mich gerade wenig motiviert fühle, für den Blog nochmal etwas extra zu schreiben. Deswegen habe ich folgend einfach meinen Goodreads Review dazu hinein kopiert. Auf Goodreads kann man für ein Buch maximal 5 Sterne vergeben.
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Ein schönes Cover macht noch kein gutes Buch. Genauso eine tolle Idee. Auch das macht noch kein gutes Buch. Da steckt noch viel dahinter. Neben dem Autor noch einige weitere Menschen, die an einem Buch arbeiten, bis es fertig ist.
Und da sind wir auch beim entsprechenden Stichwort. Fertig. So toll wie die Idee zu dem Buch auch ist. Aber die Umsetzung scheint mir irgendwie unausgereift, unfertig zu sein.
Das Buch habe ich im Zuge einer Leserunde gelesen, was mir eigentlich ziemlich viel Spaß machte. Vielen Dank an dieser Stelle den drei Mitleserinnen für den tollen Austausch. Ich freue mich schon auf die nächste Leserunde :)
Da ich schon ziemlich viel über das Buch bei der Leserunde geschrieben habe, kommt hier nur die Kurzfassung, weshalb das Buch von mir nur einen Stern bekommen hat:
- Die Geschichte spielt in Paris. Allerdings kommt in keinster Weise das Gefühl auf, dass es tatsächlich Paris ist. Die Geschichte könnte auch irgendwo anders sein.
- Der Schreibstil ist ein wildes Durcheinander. Von poetisch, blumig bis zur Gossensprache ist alles vertreten.
- Die Dialoge sind größtenteils plump und banal.
- Die ganze Handlung ist ziemlich hektisch und chaotisch. Viele Stellen sogar völlig unlogisch und nicht nachvollziehbar. Deswegen wird es immer schwieriger, sich das Gelesene richtig vorzustellen. Zudem scheint auch der Autor nicht immer zu wissen, was er da schreibt (Beispiel Kreuzgang... da hätte der Autor vielleicht mal googeln sollen, was das ist).
- Mit der Zeit häufige Schreibfehler. Einmal sogar ein völlig sinnloser und unverständlicher Satz, weil vermutlich versehentlich Worte vergessen/übersehen/ausgetauscht wurden (wieso hat das niemand gesehen?).
- Verschiedene Szenen, die völlig nahtlos ineinander über gehen, was erst mal völlig verwirrt. Einfach ein neuer Abschnitt hätte es vereinfacht und verdeutlicht, dass jetzt ein Szenenwechsel ist.
- Immer wieder Unstimmigkeiten oder Ereignisse, die ins Leere laufen.
- Völlig unlogische Szenen. Beispiel Einbruch der Hauptprotagonisten ins Pariser Polizeipräsidium. Sie zerstören alle Überwachungskameras und niemandem fällt es auf. Klar, in Paris geschehen Verbrechen nur bis 17 Uhr. Danach werden alle Türen abgeschlossen und es bleibt nur ein Wachmann vor Ort, der die Stellung hält, bis die Kollegen am nächsten Tag gemütlich um 8 Uhr ihren Dienst wieder antreten... ja ja...
Auch wenn der Autor ein paar Szenerien schön beschreiben konnte und manches recht poetisch aufgeführt ist, kann das Ergebnis des Buches leider nicht überzeugen. Zu oft kommt man beim Lesen ins Stolpern, fragt sich, wie dies oder jenes nun gemeint ist, kann sich vieles bildlich nicht vorstellen oder ärgert sich einfach über die plumpen Dialoge. Wirklich schade, denn die Idee zum Buch ist eigentlich toll und machte mich sehr neugierig.
Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch 1 oder 2 Sterne geben soll. 2 Sterne, weil es ein Debütroman ist und der Autor wahrlich immer wieder versucht hat, poetisch eine Stimmung zu erzeugen, die vom Ansatz her eigentlich sehr schön gewesen wäre. Wenn man dies allerdings mit allen Kritikpunkten vergleicht und wenn ich es mit anderen Debütromanen vergleiche, kann ich beim besten Willen nicht mehr als 1 Stern vergeben.
Wirklich schade. Aus der Idee hätte man wahrlich etwas fantastisches zaubern können.
Und da sind wir auch beim entsprechenden Stichwort. Fertig. So toll wie die Idee zu dem Buch auch ist. Aber die Umsetzung scheint mir irgendwie unausgereift, unfertig zu sein.
Das Buch habe ich im Zuge einer Leserunde gelesen, was mir eigentlich ziemlich viel Spaß machte. Vielen Dank an dieser Stelle den drei Mitleserinnen für den tollen Austausch. Ich freue mich schon auf die nächste Leserunde :)
Da ich schon ziemlich viel über das Buch bei der Leserunde geschrieben habe, kommt hier nur die Kurzfassung, weshalb das Buch von mir nur einen Stern bekommen hat:
- Die Geschichte spielt in Paris. Allerdings kommt in keinster Weise das Gefühl auf, dass es tatsächlich Paris ist. Die Geschichte könnte auch irgendwo anders sein.
- Der Schreibstil ist ein wildes Durcheinander. Von poetisch, blumig bis zur Gossensprache ist alles vertreten.
- Die Dialoge sind größtenteils plump und banal.
- Die ganze Handlung ist ziemlich hektisch und chaotisch. Viele Stellen sogar völlig unlogisch und nicht nachvollziehbar. Deswegen wird es immer schwieriger, sich das Gelesene richtig vorzustellen. Zudem scheint auch der Autor nicht immer zu wissen, was er da schreibt (Beispiel Kreuzgang... da hätte der Autor vielleicht mal googeln sollen, was das ist).
- Mit der Zeit häufige Schreibfehler. Einmal sogar ein völlig sinnloser und unverständlicher Satz, weil vermutlich versehentlich Worte vergessen/übersehen/ausgetauscht wurden (wieso hat das niemand gesehen?).
- Verschiedene Szenen, die völlig nahtlos ineinander über gehen, was erst mal völlig verwirrt. Einfach ein neuer Abschnitt hätte es vereinfacht und verdeutlicht, dass jetzt ein Szenenwechsel ist.
- Immer wieder Unstimmigkeiten oder Ereignisse, die ins Leere laufen.
- Völlig unlogische Szenen. Beispiel Einbruch der Hauptprotagonisten ins Pariser Polizeipräsidium. Sie zerstören alle Überwachungskameras und niemandem fällt es auf. Klar, in Paris geschehen Verbrechen nur bis 17 Uhr. Danach werden alle Türen abgeschlossen und es bleibt nur ein Wachmann vor Ort, der die Stellung hält, bis die Kollegen am nächsten Tag gemütlich um 8 Uhr ihren Dienst wieder antreten... ja ja...
Auch wenn der Autor ein paar Szenerien schön beschreiben konnte und manches recht poetisch aufgeführt ist, kann das Ergebnis des Buches leider nicht überzeugen. Zu oft kommt man beim Lesen ins Stolpern, fragt sich, wie dies oder jenes nun gemeint ist, kann sich vieles bildlich nicht vorstellen oder ärgert sich einfach über die plumpen Dialoge. Wirklich schade, denn die Idee zum Buch ist eigentlich toll und machte mich sehr neugierig.
Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch 1 oder 2 Sterne geben soll. 2 Sterne, weil es ein Debütroman ist und der Autor wahrlich immer wieder versucht hat, poetisch eine Stimmung zu erzeugen, die vom Ansatz her eigentlich sehr schön gewesen wäre. Wenn man dies allerdings mit allen Kritikpunkten vergleicht und wenn ich es mit anderen Debütromanen vergleiche, kann ich beim besten Willen nicht mehr als 1 Stern vergeben.
Wirklich schade. Aus der Idee hätte man wahrlich etwas fantastisches zaubern können.
