Freitag, 18. Januar 2019

Drachenzeit


Beverly Hills 90210 meets Drachen und Drachenjäger. So würde ich es erklären, wenn mich jemand nach einer absolute Kurzfassung des Romans fragen würde.

Wenn man sich im Bereich der YA Fantasy Romane bewegt, stolpert man früher oder später über diese Reihe. Das Cover ist absolut auffällig, nicht allzu kitschig UND ich mag Drachen. Faszinierten mich schon immer. Trotzdem zog ich es erst mal nicht so richtig in Erwägung, mit der Reihe anzufangen. Vor allem die Rezensionen ließen mich das Buch erst mal wieder von meiner Liste streichen. Die Portion Teenager schien mir allzu groß, um so richtig etwas "für mich" zu sein.

Da ich dieses Jahr jedoch bei einer Lesechallenge mit mache und eine der Aufgaben heißt "Lies ein Buch, welches unter dem Schutzumschlag grün ist", war es naheliegend, dem Buch doch noch eine Chance zu geben.

Die Geschichte ist vom Prinzip her alles andere als neu: Mädchen und Junge verlieben sich, obwohl sie das auf keinen Fall dürften, weil sie im Grunde Todfeinde sind. Jo, das war's eigentlich.

Natürlich begegnen sich die beiden. Das Mädchen, Ember, ist ein Drache, die sich in einen Menschen verwandeln kann und unter diesen lebt. Der Junge ist ein Mensch und Drachentöter. Beide wurden von ihrer jeweiligen Organisation in einem Ort an Kaliforniens Küste auf eine Mission geschickt. Sie soll lernen, sich wie ein Mensch zu verhalten und anpassen, bevor es mit ihrem eigentlichen Drachenleben los geht. Er soll diesen menschlichen Drachen finden und ausschalten.

Blöd, wenn man sich dabei ineinander verliebt. Das macht jede Mission zunichte. Bis dahin nichts überraschendes. Sommer, Sonne, Strand und Meer. Mit den üblichen Teenager-Problemen erinnert das absolut an die Fernsehserie Beverly Hills 90210.

Zugegeben, das Buch machte mehr Spaß, als erwartet. Nach ungefähr der Hälfte des Buches wollte ich doch ein wenig zügiger voran kommen, als ursprünglich geplant. Aufgrund des Themas gab es eigentlich keine richtigen Überraschungen. Dass es irgendwann zum großen Showdown kommen musste und sie irgendwann (OH SCHRECK!) herausfinden mussten, wer der Andere jeweils ist, war von vorneherein klar. Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht. Da hatte ich schon schlechtere Bücher in der Hand.

Offline isr es nass, wenn's regnet

Dem Buch habe ich 5 von 5 Sternen gegeben. Das Buch hatte ich gestern gegen Mittag angefangen zu lesen und konnte es quasi nicht mehr a...