Mittwoch, 29. August 2018
A New Dawn
Wenn man mal mit Autoren wie Brent Weeks, Sarah J. Maas oder Jay Kristoff zu tun hat, tut man sich manchmal mit etwas gewöhnlicher schreibenden Autoren schwer. Momentan höre ich "Nevernight" von Jay Kristoff mit einem genialen Sprecher und bin absolut von dem Können des Schreiberlings begeistert. Im Vergleich ist "A New Dawn" von John Jackson Miller wirklich schlicht und simpel.
Schlicht und simpel muss jedoch nicht schlecht sein. Das vorliegende Buch ist es auch nicht, obwohl meine Begeisterung für Star Wars Romane lange nicht mehr so ist, wie sie mal war. Nun ja, Begeisterung wäre eigentlich zu viel gesagt. Ich möchte die Romane auch weiterhin lesen und dabei bleiben. Wobei ich mich schon manchmal nach dem Warum frage. Denn die Qualität war schon immer sehr unterschiedlich. Sehr viel Durchschnitt mit ein paar Höhen und einigen Tiefen. Soll ich dafür wirklich meine spärliche Freizeit opfern?
Ja, irgendwie schon. Momentan mag ich mich noch nicht davon lösen. Zudem komme ich auf diese Weise auf jeden Fall dazu, Romane auf Englisch zu lesen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich nicht immer alles verstehe, weil mein Englisch sich weigert, sich zu verbessern, Vokabeln dazu zu lernen, die Grammatik zu verbessern, etc. (bin irgendwie lernfaul...).
Egal, nun zum Roman.
Es ist die Vorgeschichte zur animierten Star Wars Serie "Rebels", wie sich Hera und Kanan begegneten und zusammen kamen. Dementsprechend könnte man sagen, dass es wie eine etwas längere Folge von Star Wars "Rebels" ist - nur in Buchform. Die Geschichte ist gut durchdacht und gut lesbar. Für mich war es nicht übermäßig spannend, was ich immer daran messen kann, wie leicht bzw. schwer es mir fällt, ein Buch aus der Hand zu legen, aber trotzdem unterhaltsam und meiner Ansicht nach nicht überflüssig. Spätestens beim letzten Drittel des Buches wurden die Lesepausen immer kürzer. Stellenweise nahm ich es sogar bei jeder Gelegenheit mehrmals am Tag in die Hand, um weiter zu lesen. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Kapitel recht kurz sind - Durchschnittlich ungefähr 6-7 Seiten.
Zugegeben, nicht immer war ich beim Lesen ganz bei der Sache. Vor allem am Anfang. Wie gesagt, wenn man vorher gehäuft mit Wortakrobaten zu tun hat, die einen schon alleine mit dem Schreibstil und Charakterausarbeitung fesseln, hat es ein etwas einfacheres Buch ein wenig schwer. Trotzdem würde ich es empfehlen, da man ein paar Einblicke bekommt, wie sich die beiden Hauptcharaktere vorher durchs Leben geschlagen haben und vor allem, wie es Kanan mit dem Verlust des Jedi Ordens erging.
Offline isr es nass, wenn's regnet
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