Dies ist mir gelungen.
Und da ich schon seit einer Weile kein Star Wars Buch mehr gelesen hatte, passte dieses hier ganz gut rein. Klein, kompakt, schön gestaltet und ein leicht zu lesendes Jugendbuch. Dazu zwei Charaktere, die ich in Rogue One recht interessant fand.
Zwei ehemalige Wächter der Tempel auf Jedha, Baze Malbus und Chirrut Imwe, nachdem das Imperium sich der Herrschaft über den Planeten bemächtigte. Ja, das könnte man durchaus so nennen. Die Tempel wurden geschlossen, die Gläubigen und Wächter vertrieben. Die Lage spitzt sich für die Bewohner über die Monate zu und es wird immer schwieriger, zu überleben. Erst Recht, nachdem Saw Gerrera auch auf den Planeten aufmerksam wurde und anfing, vor Ort gegen das Imperium zu kämpfen.
Die beiden Wächter versuchen, den Bewohnern so gut es geht zu helfen. Vor allem haben es ihnen Freunde angetan, die sich um verwaiste Kinder kümmern. Sie scheuen nicht mal davor zurück, die Imperialen zu überfallen und deren Vorräte zu stehlen. Dass das nicht ohne Konsequenzen geht, ist vorauszusehen.
Um den Waisen weiter helfen zu können, sehen sich die beiden Wächter früher oder später gezwungen, sich Saw Gerrera und seinen Leuten anzuschließen, obwohl sie seiner Vorgehensweise sehr skeptisch gegenüber stehen. Es ist ihnen wichtig, dass keine Unschuldigen verletzt oder gar getötet werden und auch bei den Imperialen sind sie bisher immer so vorgegangen, dass es so wenige Opfer wie nur möglich gab.
Das passt natürlich in keinster Weise mit den Handlungen Gerreras zusammen. Das Buch zeigt das Offensichtliche: Wie weit kann man gehen, um gegen das Unrecht zu handeln? Was kann man tun? Was muss man opfern? Fragen, die allgegenwärtig sind - nicht nur in den fiktiven Geschichten aus dem Star Wars oder anderen Universen.
Der Roman mag aufgrund der Zielgruppe recht einfach zu lesen sein. Nichtsdestotrotz fand ich es sehr lesenswert. Als Bonus ist es zudem noch schön aufgemacht mit passenden Zeichnungen und farbigen Seiten.
