Mittwoch, 9. Mai 2018

Lords of the Sith


Es ist schon einige Tage her, genauer gesagt 02. Mai 2018, seit ich dieses Buch zu Ende gelesen habe. Aber irgendwie habe ich es nicht geschafft, kurz darüber zu schreiben. Es ist Teil des neuen "Expanded Universe" von Star Wars, welches nun auch Canon sein soll.

Ehrlich gesagt hat mich dieses Buch erst mal nicht sonderlich gereizt. Ich gehöre nicht zu den "Dunkle-Seite-Verehrern" und Darth Vader Fans. Ja, ich mag Star Wars. Schon seit meiner Jugend und es war schon immer Teil meiner Interessen. Aber mein Fansein hatte nicht nur Höhenflüge und es ist ja nicht so, dass es sonst nichts weiteres im Leben gibt (meine Interessen sind weit gefächert... stellenweise sehr weit...). Zudem mag ich Star Wars im Gesamten und nicht einfach nur einzelne Personen oder "Seiten".

Um meine Englischkenntnisse warm zu halten war das Buch eigentlich ganz gut zu lesen. Paul S. Kemp hat sich verbal nicht sonderlich verkünstelt und mein bisheriger Wortschatz war ausreichend, um der Geschichte gut folgen zu können, ohne allzu oft nach unbekannten Wörtern suchen zu müssen.

Die Geschichte selbst war ok. Diese findet statt bevor es mit der eigentlichen Rebellion los geht, aber sich doch bereits die ersten Gruppen bilden, die sich gegen das Imperium auflehnen und wehren. Eine davon ist die Free Ryloth-Bewegung mit Cham Syndulla als Anführer, die Teil dieser Geschichte ist.

Interessant sind auf jeden Fall die Einblicke in die Beziehung zwischen dem Imperator und Darth Vader. Wie subtil Vader manipuliert und auf der dunklen Seite gehalten wird. Auch ein paar Gedankengänge bekommt man zu lesen, die gar nicht so abwegig sind. Wer jetzt aber erwartet, viel über die Sith bzw. speziell über Darth Vader und seinen Meister zu erfahren, wird enttäuscht. Das Buch hat nicht einmal 350 Seiten und davon ist vielleicht die Hälfte den beiden Bösewichten gewidmet.

Die andere Hälfte handelt von Cham Syndulla und seinen Leuten wie sie versuchen, einen Anschlag auf die beiden Sith Lords zu verüben, was in einer recht raschen Abfolge erzählt wird. Etwas mehr Tiefe hätte ich mir durchaus gewünscht, denn man kann eine Umgebung und auch die Charaktere durchaus besser beschreiben. Man liest somit recht zügig und "Kopfkino" kam bei mir nicht besonders häufig auf. An besonders fesselnde Momente kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr so richtig erinnern und was vermutlich als Highlight gedacht war mich aber eher an "Starship Troopers" erinnerte, war die Szene mit vielen "Bugs" (und die Bezeichnung behalte ich mit Absicht an den Film "Starship Troopers" anlehnend bei).

Trotzdem würde ich nicht sagen, dass das Buch richtig schlecht ist. Für eine kurzweilige Unterhaltung war es in Ordnung.



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Dem Buch habe ich 5 von 5 Sternen gegeben. Das Buch hatte ich gestern gegen Mittag angefangen zu lesen und konnte es quasi nicht mehr a...